Die Technik der Eismalerei im Werk von Dieter Wagner
Das Gefrieren des Materials und des Motivs ineins kämpfen um die Brüchigkeit des Momentes: So oder ähnlich ließe sich wohl der Grundgedanke formulieren, der die Serie der „Eisbilder“ des Konstanzer Kunstmalers Dieter Wagner definiert. Aus den explosiven Strukturen des Frostes schälen sich organische Formen hervor, die vom Wiederkehren des Lebens aus dem Gefrieren des Daseins künden – als sei es ein Jahrhunderte langer Winterschlaf, dessen die Menschheit manchmal bedürfe, um wieder zu Kräften, und damit vielleicht auch zu Vernunft und Verstand zu kommen.
Entstanden bei 7° Celsius, unter freiem Himmel gemalt in den frühen Morgenstunden, zeigt die Technik der Frost- oder Eismalerei einen dezidiert ursprünglichen Bezug zum Material und stellt so zu einem entscheidenden Teil auch eine Selbstreflexion des künstlerischen Prozesses dar.
Dieter Wagner schaut mittlerweile auf eine rund 40-jährige Schaffenskarriere zurück. Zwischen 1970 und 1996 lebte er abwechselnd in Chicago, Berlin und Paris und entwickelte einen kosmopolitischen Stil mit großer Tendenz zur politischen Utopie. 1997 gründete Wagner das Atelier „Z“ im Landkreis Teltow-Fläming, wo er seitdem lebt und arbeitet. Große Teile seines Oeuvres befinden sich heute in Privatsammlungen.
Ausführliche Informationen zu Person und Werk Dieter Wagners, sowie eine umfassende Auswahl an Abbildungen finden sich auf der offiziellen Homepage des Künstlers unter www.dieterwagner.com.

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Dieter Wagner wird vertreten durch Alienus Mediaconsulting, Bonn.
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